Mehr Ansichten

DVWK-R 121 - Niedrigwasseranalyse (1992)


DVWK-Regel 121 - 1992 Niedrigwasseranalyse, Teil II


Ein neuer Entwurf erscheint voraussichtlich im September 202 als DWA-M 541.Als Niedrigwasseranalyse im Sinne der hiermit vorgelegten Empfehlung wird ausschließlich die quantitative Bewertung von Niedrigwasser-Ereignissen verstanden, d. h. wassergütebezogene Merkmale bleiben unberücksichtigt. Diese quantitative Bewertung kann sowohl durch statistische Analyse als auch mit Hilfe deterministischer Methoden vorgenommen werden. Die statistische Niedrigwasseranalyse erfordert einheitliche Festlegungen der das Niedrigwasser kennzeichnenden Merkmale, um die Vergleichbarkeit der Auswertungsergebnisse zu gewährleisten. Solche Festlegungen sind vom Fachausschuß Niedrigwasser getroffen worden. Das für Niedrigwasseranalysen zweifellos bedeutendste Merkmal ist NMxQ als kleinstes arithmetisches Mittel von x aufeinanderfolgenden Tageswerten des Abflusses. Zur Analyse dieses Merkmals hat der Fachausschuß mit der DVWK-Regel 120: "Niedrigwasseranalyse, Teil l: Statistische Untersuchung des Niedrigwasser-Abflusses" Empfehlungen erarbeitet. Der hier vorgelegte zweite Teil zur Niedrigwasseranalyse behandelt in ähnlicher Weise die Unterschreitungsdauer von Niedrigwasser-Abflüssen und das Abflußdefizit für vorgegebene Schwellenwerte QS. Dabei ist für die Dauer zu unterscheiden zwischen maxD - längste Unterschreitungsdauer - und SD - Summe aller Unterschreitungsdauern - eines Abflußschwellenwertes QS während eines vorzugebenden Zeitabschnittes, für das Defizit entsprechend zwischen maxV und SV. Wie schon in der DVWK-Regel 120 für NMxQ wurden auch für die statistische Analyse der Unterschreitungsdauer und des Abfluß-Defizits bewußt auf die auch in der Hochwasseranalyse üblichen statistischen Verfahren zurückgegriffen. Auf die Einführung von zwar bekannten aber noch nicht ausgereiften Ansätzen - z. B. Anwendung mehrdimensionaler Verteilungsfunktionen - wurde verzichtet. Die Besonderheiten, die sich bei der Erstellung der Stichproben ergeben, machen es allerdings nötig, einen eigenen Weg zur Stichprobengewinnung zu entwickeln. Die empfohlene Vorgehensweise ist vom Fachausschuß nach umfangreichen Untersuchungen festgelegt worden. Da die Erstellung der Stichproben und die statistische Analyse für die Kenngrößen Unterschreitungsdauer und Abflußdefizit im Prinzip gleich ist, beschränkt sich die ausführliche Darstellung auf die Dauern. Im Anschluß daran wird auf die Besonderheiten bei der Bearbeitung von Abflußdefiziten kurz eingegangen. Die Bearbeitung von beiden Kenngrößen wird an Hand von je einem Beispiel erklärt.


Verlag: DWA
Ausgabe: 01/1992
ISBN: 978-3-935067-41-6
Format: A4
Seitenzahl: 28

16,50 €
inkl. MwSt.

ODER
Beschreibung

Details

DVWK-Regel 121 - 1992 Niedrigwasseranalyse, Teil II
Zusatzinformation

Zusatzinformation

Vorschau PDF DVWK_R_121_1992.pdf
Sprache DE
Abbildung A4

Ausgehend von Ihrer Auswahl könnten Sie auch an den folgenden Artikeln interessiert sein: